Holunder und seine heilende Wirkung

Bis heute ist der Holunder eines der bekanntesten Volksheilmittel. Er stärkt das Immunsystem, gilt als wirkungsvolles Blutreinigungsmittel, wird zur Darmregulierung, Schmerzlinderung und bei Fieber und Erkältungskrankheiten erfolgreich eingesetzt. Hauptwirkstoffe des Holunder sind ätherische Öle, Flavonoide, organische Säuren, Schleimstoffe und Gerbsäuren. Diese wirken schweißtreibend und stärkend auf die allgemeinen Abwehrkräfte.

Die Holunderbeere beinhaltet einen hohen Mineralstoff- und sehr hohen Vitamin-C-Gehalt, deshalb hilft sie auch zur Vorbeugung eines Herzinfarktes. Des weiteren wirkt sie vielen Krankheiten und Leiden entgegen.

Anwendungsbereiche: Bronchitis, Nebenhöhlenentzündung, Heuschnupfen, Heiserkeit, Luftröhrenkatarrh, Diabetes, Augenentzündung, Bindehautentzündung, Ekzeme, Erysipel, Furunkel, Quetschung, Verstauchung, Gelenkentzündung, Verstopfung, Wassersucht, Frauenbeschwerden, Rheuma, Harnsteine, Hautunreinheiten, Gicht und mehr.

Studien der Universität von Jerusalem haben vor einigen Jahren die heilsame Wirkung des Holunders bestätigt. Es wurde belegt, dass der Holunder vor allem bei Infekten hilft, so wirkt der Holundersaft und der Holunderlikör vorbeugend und heilend zur kalten Jahreszeit. Für diese positive Wirkung sind die Eiweißstoffe in dem Holunder verantwortlich. Sie fangen die Krankheitserreger ab, bevor diese die Körperzellen angreifen können. Die Vitamine A und C fördern die Bildung von Immunzellen. Deshalb ist beim ersten Anflug einer Erkältung immer ein Holundersaft, ein Holundertee oder weitere Lebensmittel auf Holunderbasis zu empfehlen. Fragen Sie doch mal Ihre Mutter oder Großmutter.

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